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Niederdrucktechnik
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Im Kolben konventioneller Halogenglühlampen kann der Betriebsdruck bis zu 25 bar betragen.
 
Daher arbeiten Halogenglühlampen mit Niederdrucktechnik bei einem Betriebsdruck von max. 2,5 bar. Aus diesem Grund sind die Niederdrucklampem entsprechend der IEC 60598 für den Betrieb in Leuchten ohne Schutzabdeckung zugelassen. Auf Grund  der unterschiedlichen Drücke ergeben sich im jeweiligen Kolbenraum der Halogenglühlampen auch andere Gasströmungsverhältnisse. Während in der Hochdrucklampe eine starke Konvektionströmung vorherrscht, bestimmt in der Niederdrucklampe eine gleichmäßige, ruhige Diffusion den Wärme- und Gastransport.

Daraus ergeben sich weitere Vorteile:

  • Die Konstanz des Lichtstroms wird über die gesamte Lebensdauer hinweg verbessert
  • Die Frühausfallrate wird deutlich reduziert
  • Geringe Leistungsverluste über das Füllgas

 
 

Niederdrucklampe

230.jpg

Diffusionszustand in der Niederdrucklampe: Keine Wirbel sind sichtbar, weniger Wärme wird abtransportiert.

Hochdrucklampe

231.jpg

Konvektionsströmung in einer Hochdrucklampe, durch Schlierenbildung sichtbar gemacht.


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